Dentomobil September 2011

Am 18. September flogen wir zu einem erneuten Einsatz nach Südindien. Start war,  wie fast immer, in Madurai.  Dieses Mal war in unserer Begleitung ein Filmteam des Saarländischen Rundfunks. Dies hatte sich die Aufgabe gestellt, unseren Einsatz zu begleiten und aufzunehmen. Es sollte daraus ein Film entstehen, der am 7. Dez. im saarländischen Rundfunk und Südwestrundfunk ausgestrahlt werden soll.
Der Montag begann erst einmal alle Geräte auf dem Dentomobil zu reinigen, zu ölen, zu reparieren, die Schubladen auszuräumen und zu reinigen, die Bohrer zu sortieren und dann eine ganze Menge davon wegzuwerfen. 
So begann der erste Einsatz am Dienstagmittag im LPNI-Home wo wir etwa 100 Mädchen untersuchten und nur 7 als behandlungsbedürftig einstuften.  Dies ist das Ergebnis zuverlässiger Überwachung des Heimes durch die Kollegen über Jahre hinweg.  Wegen Prüfungen der Kinder musste die  Behandlung auf den Donnerstag verschoben werden.  
Am Mittwoch fuhren wir in das etwa 100 km nördlich entfernte Heim in Kambom, dessen Bischof um einen Besuch des Dentomobils gebeten hatte. Die Gegend dort ist sehr arm und die meisten Bewohner der Gegend können sich einen Zahnarztbesuch einfach nicht leisten. Auf dem Campus des Geländes konnten wir nicht nur sämtliche Kinder des Heimes untersuchen und behandeln, sondern auch sehr viele Leute des Personals ließen sich behandeln.
Donnerstag - zurück in Madurai - sanierten wir  die Kinder im LPNI-Home und fuhren danach nach Pasumalai zum Jungenheim unter der Leitung von Mr. Jayakumar.
Der Empfang war überaus herzlich. Wir wurden mit Pauken und Gesang der Jungs begrüßt.
Am Freitag fuhren wir nach Tuticorin, einer Hafenstadt im Südosten Indiens, wo wir am Nachmittag noch eine Schule besuchten und dort die Kinder  untersuchten und behandelten.

Der Samstag gehörte einem Experiment: Der Diözesanbischof Gnanaprahasam in Kambom hatte uns gebeten, bei unserem nächsten Einsatz diverse Gemeinden seiner, wie gesagt sehr armen Diözese anzufahren und dort die Dorfbewohner zu behandeln, eine Sache, die wir noch nie gemacht hatten. Bis jetzt hatten wir ja nur Heime der KNH betreut. So fuhren wir am Samstag  in ein weit entlegenes Dorf und stellten dort unser Dentomobil auf. Die Begrüßung durch den Ortsgeistlichen war sehr herzlich.
Wir hatten zuerst Besuch aus dem Waisenhaus des Dorfes, die Kinder von dort wurden untersucht und behandelt. Danach warteten wir ab:


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